Schienenverkehr / traffic on rails



Die Eisenbahn, mein großes Hobby. Seit meiner Kindheit liebe ich die Eisenbahn. Als Sohn eines Eisenbahners haben wir zunächst in Donaueschingen direkt an der Ladestraße des Güterbahnhofes gewohnt. Tag für Tag konnte ich das bunte Treiben verfolgen. An der Ladestraße lag das große Lagerhaus der Raiffeisen welches täglich neue Güterwagen bekam und andere wieder in die Welt hinaus schickte. Die Franzosen bekamen über die Ladestraße und die Kopframpe häufig neues Material, auch Panzer und andere Fahrzeuge angeliefert und auf der Hauptstrecke von und nach Villingen dampfte es noch regelmäßig. Mich begeisterten jedoch die großen roten und neuen V 200. Und als einmal eine dieser Loks in blau bei uns im Bahnhof stand war ich hin und weg. Aber ich bekam später immer wieder zu hören eine blaue V 200 gibt es nicht. Ich habe sie doch selbst gesehen und der Lokführer winkte mir zum Abschied doch tatsächlich noch zu. Ich bin doch kein Lügner! Erst Jahre später als Lima das Modell einer solchen Lok herausbrachte habe ich erfahren, dass es sich um die V 300 gehandelt hat. Das Modell steht noch heute bei mir und bringt mir immer wieder einen Teil meiner Kindheit zurück.

 

Aus jener Zeit kommen auch meine ersten Erinnerungen an die Dampflok. Oft schlich ich zum nahegelegenen Bahnhof und fragte Lokführer, die kannten mich ja fast alle, ob sie nach Aufen, das liegt an der Strecke nach Villingen, fahren und dort hielten. Dort besuchte ich dann meinen Vater der regelmäßig Dienst in Aufen machen musste. Es war ein kleiner Haltepunkt an dem nur sehr wenige Fahrkarten zu verkaufen waren, wichtig war jedoch die Bedienung der damals noch ortsgestellten Schranke. Ich kann mich erinnern, dass unser Nachbar, der Herr Mayer seines Zeichens Lokführer, mich schon mal mitnahm und der Zug den er zu führen hatte schon mal auerplanmäßig wegen mir dort anhielt um mich aus dem Führerstand an meinen Vater zu übergeben. Es gab dann zwar regelmäßig Schelte aber nach 10 Minuten war alles vergeben und meine Mutter wurde über den BASA-Anschluss des Herrn Mayer von meiner Reisetätigkeit unterrichtet.

 

Auch als mein Vater im Jahre 1971 bei einem Bahnunfall im bahnhof Mannheim-Waldhof ums Leben kam blieb die Bahn mein großes Hobby. Viele schöne Stunden und manche Reise in meinem Leben habe ich der Bahn zu verdanken. Die Bahn steht im Mittelpunkt meines Lebens und ich beschäftige mich fast jeden Tag mit ihr. Das ich jetzt in einem Bahnhf direkt an der Main-Neckarbahn wohne ist nur eine logische Konsequenz aus meiner Leidenschaft die auch noch von meiner Frau und einem Teil meiner Kinder und Enkelkinder mit mir geteilt wird.


 Railways are one of my favorites in my life. I told you on the first page that my father was employed at the German Railway DB. The house where I was born belongs to a railway-worker. Then we moved to Donaueschingen and lived in a house from DB directly side by side with the station of this town. Later on in Heidelberg we lived 3 Minute away from the main-station, also we do in Mannheim. Only the time which belongs to the young girls was a time without railways. After my first marriage my wife and I had some contacts to the railways but not so much. My second wife loves the old steam-engines as much as I do. And now I live in an old train-station in Ladenburg and I front of my windows are driving high-speed-trains as well as good-trains and normal passenger-trains. Sometimes old steam-engines will pass our small station and the stuff on the locos will get always a cup of coffee if they have to stop. And it is a beautiful feeling if the locos, old and new, pass the station and blow the whistle to say hello to us and our friend and neighbor who lives below us. Some time when I will take the last train, I hope my friends on the locos will send me last wishes with their whistles.

 

When my father dies in 1971 by a rail-accident, the railway still goes on to be my great love. And today there are little boys who called me grandpa we looked together out of the window in my kitchen and see the trains passing, we dream together. The little ones may dream of Thomas the little tank-engine and I remember of all the lucky days I had with all the trains all over the world.